Archiv für Februar 2010

Elektrosmog und Licht im Alltag

Sonntag, 28. Februar 2010

Gib es Licht ohne Elektrosmog?

Ja, das Licht einer Kerze, einer Petroleumlampe oder das Licht eines offenen Feuers.

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Bei jedem mit Netzspannung erzeugtem Kunstlicht entsteht immer auch mehr oder weniger Elektrosmog. Das gilt auch für alle anderen elektrischen Geräte, z. B. Fernseher, Herd, PC, Kaffeemaschine, Kopierer, Kasse  usw. usw… Es sei denn, die Geräte oder Leuchten sind geschirmt.

Was wir häufig nur so als Elektrosmog bezeichnen läßt sich in mindestens drei Bereiche unterteilen. Die Untergliederung erfolgt in elektrische Wechselfelder, magnetische Wechselfelder und hochfrequente Felder.

Elektrische Wechselfelder entstehen überall dort, wo eine elektrische Spannung anliegt. Also z. B. besteht ein elektrisches Wechselfeld um jedes an den Stromkreis angeschlossene Elektrokabel – auch wenn kein Verbraucher (z. B. eine Glühlampe) angeschlossen ist. Diese Felder lassen sich relativ einfach abschirmen.

Magnetische Wechselfelder entsehen überall dort, wo durch ein Elektrokabel oder Gerät ein Strom fließt, das heißt konkret: wo ein Verbraucher (Glühlampe, Radio usw.) angeschlossen und in Betrieb ist. In diesem Moment können wir nun 2 Arten von Elektrosmog feststellen. Zum elektrtischen Wechselfeld kommt durch den Stromverbrauch noch das magnetische Wechselfeld hinzu. Diese magnetische Wechselfeld ist um so stärker, je mehr Strom fließt. Bei einer 100 Watt Glühlampe entsteht also ein stärkeres magnetisches Wechselfeld als wenn Sie nur eine 25 Watt Glühlampe angeschlossen hätten. Diese Felder lassen sich nur sehr schwer abschirmen.

Als 3. Art von Elektrosmog können wir die hochfrequenten Wechselfelder feststellen. Diese entsehen zum Beispiel durch Mikrowellengeräte, Schnurlos-Telefone, Handy´s, WLAN usw. . Diese erzeugen Frequenzen im Gigahertz-Bereich. Auch die Energiesparlampen mit einem EVG (elektronischen Vorschaltgerät) erzeugen Hochfrequenz, jedoch im Kilohertz-Bereich. Auch die hochfrequenten Wechselfelder lassen sich relativ einfach abschirmen.

Was kann man gegen Elektrosmog tun?
Der beste Schutz ist die Vermeidung von Elektrosmog. Auf Handy und Schnurlos-Telefon kann man vielleicht noch verzichten aber auf die elektrischen Geräte im Haushalt? …. wohl kaum. Wer will schon seine Speisen wieder auf einem offenen Feuer kochen? Deshalb gilt es die Belastungen durch diese Strahlungen so gering wie möglich zu halten.

Da wir heute in unserer hoch technisierten Welt täglich überall mit elektrisch betriebenen Geräten zu tun haben, bleibt uns deshalb nur zu überlegen:  Wie können wir den Elektrosmog reduzieren? Nutzen Sie geschirmte Leuchten sowie geschirmte Kabel und Mehrfachsteckdosen. Weitere Gedanken zu dem Thema finden Sie in meinem Artikel “Licht mit wenig Elektrosmog “.

Die wichtigste Maßnahme gegen Elektrosmog ist meiner Meinung nach jedoch ein entstörter Schlafplatz! Tagsüber können wir uns den Belastungen durch Elektrosmog nicht entziehen. Ob im Auto, am Schreibtisch, am Herd, an der Kasse im Supermarkt usw., überall bewegen wir uns mehr oder weniger in Elektrosmogfeldern.  Deshalb ist es wichtig einen entstörten Schlafplatz zu haben. Dann hat Ihr Körper die Gelegenheit während eines erholsameren Schlafes die Belastungen des Tages abzubauen und zu regenerieren. Übrigens:  Auch bei Bewegung in der freien Natur baut der Körper Strahlungsbelastungen ab.

Wenn der Körper auch nachts in einem Elektrosmogfeld ruht, kann er sich nicht richtig regenerieren. Ständige Müdigkeit und Leistungsabfall können die Folgen sein. Außerdem kann es langfristig sogar zu Therapieresistenzen kommen – Medikamente wirken nur kurz oder gar nicht mehr usw.

Mein Tipp:  Ziehen Sie auf jeden Fall zur Entstörung Ihres Schlafplatzes einen Fachmann (Baubiologen, Geopatholgen etc.) hinzu. Ein Elektriker kann zwar z. B. kompetent einen Netzfreischalter einbauen aber meistens nicht die Wirksamkeit überprüfen.

Was muss ich über Vollspektrumlicht wissen?

Montag, 22. Februar 2010

oder

Was ich schon immer über Vollspektrumlicht wissen wollte.

Mit Vollspektrumlicht wird das Ziel verfolgt, in der Zusammensetzung möglichst nah an das  Sonnenlicht heranzukommen. Damit kommen die frische natürliche Helligkeit und ganz nebenbei auch die positiven Wirkungen des Sonnenlichts in unsere Räume.

Vollspektrales Licht enthält annähernd die Spektralanteile des Sonnenlichts. Wir finden darin das Spektrum vom UV-B, UV-A , die 7 Regenbogenfarben bis hin zum Infrarot-Bereich.  Vollspektrumlicht ist heutzutage das beste Kunstlicht, welches auch viele Vorteile des Sonnenlichts bietet. Es kann die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit der Menschen unterstützen. Natürlich gutes Sehen, zum Beispiel von Farben, Kontrasten sowie räumliches Sehen und eine deutlich geringere Belastung der Augen kann jeder sehr schnell für sich feststellen. Weniger müde und damit  längere Konzentration sind weitere Merkmale des Vollspektrumlichts. Hinzu kommt, dass es unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit unterstützen kann. Der Stoffwechsel wird beschleunigt, Hormone werden gesteuert, baut  Stress ab, steigert die Abwehrkräfte des Körpers usw.. Vollspektrales Licht  wird beispielsweise auch sehr erfolgreich gegen Depressionen,  Winterdepressionen (SAD oder auch Winterblues) und Hauterkrankungen (z.B. Schuppenflechte) eingesetzt. Leider setzt die heutige Medizin lieber auf Pillen und Salben als auf einfache und meist natürlichere  Heilmethoden.

Es gibt viele Bezeichnungen für Vollspektrumlicht. Egal wie Sie es nennen, ob Biolicht, Biolight, True-Light, Naturlicht oder gesundes Licht, alle Begriffe meinen dasselbe: ein Licht , welches der Qualität von Sonnenlicht sehr nahe kommt!

Der Begriff Tageslicht ist da leider nicht aussagekräftig, denn er meint nur die Lichtfarbe. Das ist für Laien eher verwirrend. In der Lichttechnik wird der Begriff Tageslicht für ein Licht verwendet mit mehr als 5000 Kelvin Farbtemperatur. Zum Vergleich: eine Glühlampe hat 2700 Kelvin. Leider gibt die Farbtemperatur keine Auskunft über die Zusammensetzung des Licht.  Denn man kann z.B. 5800 Kelvin mit den üblichen 3 Farben mischen oder auch, wie beim Vollspektrumlicht, mit den 7 Regenbogenfarben, UV und Infrarot.

Um den Unterschied in der Zusammensetzung des Lichts zu erkennen, braucht man ein Spektroskop. Unser Auge kann den Unterschied leider nicht erkennen. Das ist genauso so wie bei einer Tomate: man sieht es ihr nicht an, ob es sich um eine schmackhafte und energiereiche Freilandtomate oder um eine fade energiearme Gewächshaustomate handelt.

Leider findet man in Angeboten von Lampen und Leuchten auch immer wieder die Beschreibung „sonnenähnliches Licht“. Was damit eigentlich gemeint ist wird nicht näher beschrieben. Ist damit nur die Farbe des Lichts (Lichtfarbe) gemeint oder auch die Zusammensetzung des Lichts – oder gar beides? Vielleicht ist diese ungenaue Angabe aber auch gewollt, um den Eindruck eines besonders guten Lichts zu vermitteln. Oder handelt es sich schlicht um Unkenntnis des Anbieters? Solche Angaben lassen zumindest eine gewisse Unsicherheit beim Leser zurück. Schade.

Ergo: Aufgepasst beim Kauf von Vollspektrumlampen und lieber den Fachmann fragen, z.B. von www.natur-nah.de, damit Sie ganz sicher sein können auch wirklich eine „Freilandtomate“ bzw. echte Vollspektrumlampe zu erhalten.

Häufige Fragen zum Vollspektrumlicht (FAQ)

Sonntag, 21. Februar 2010

Frage: Kann ich Vollspektrumlicht bzw. vollspektrale Leuchtmittel überall einsetzen?

Grundsätzlich ja! In allen Arbeitsbereichen bewirkt es u.a. ein sehr natürliches und ermüdungsfreies Sehen zur Unterstützung unserer Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Außerdem verbessert Vollspektrumlicht damit gleichzeitig die Arbeitsbedingungen bzw. die Ergonomie.

Auch im Wohnbereich eignet es sich hervorragend zur Beleuchtung. Lediglich im Wohnzimmer rate ich immer etwas zu einem überlegten Einsatz. Im Wohnzimmer mögen die meisten Menschen eine eher gemütliche Atmosphäre und die ist mit vollspektralem Licht nicht so leicht zu erreichen. Dort empfehle ich deshalb, die vorhandene Beleuchtung durch Vollspektrumlicht zu ergänzen, zum Beispiel in Ihrer Steh- oder Leseleuchte. Damit schaffen Sie an diesem Platz eine mit schönem klarem Licht ausgeleuchtete Umgebung (z.B. zum Lesen oder Handarbeiten usw.), während in der Sitzecke das warme und gemütliche Licht die Amosphäre bestimmt. Es soll Ihnen ja auch gefallen und Sie sollen sich damit wohlfühlen!

In allen anderen Räumen (Küche, Kinderzimmer, Hausarbeitsraum, Werkstatt, Büro, Hobbyraum usw.) werden Sie bei einer Komplettausleuchtung mit vollspektralem Licht sehr zufrieden sein.

Frage: In meiner Tischleuchte ist ein Aufkleber mit “max. 60 Watt” angebracht. Darf ich trotzdem eine vollspektrale Energiesparlampe mit 100 Watt Helligkeit eindrehen?

Ja, das ist problemlos möglich. Die vollspektrale Energiesparlampe mit 100 Watt Helligkeit hat einen tatsächlichen Verbrauch von nur 20 Watt, also viel weniger als 60 Watt! Das Schild “max. 60 Watt” hat den Hintergrund, dass stärkere Glühlampen als die mit 60 Watt auch viel heißer werden und damit die Gefahr des Schmelzens von Kunststoffteilen, z.B. der Ummantelung des Anschlusskabels, sehr groß ist. Das würde wiederum zu einem Kurzschluss und eventuell sogar zu einem Brand führen. Da die vollspektralen Energiesparlampen längst nicht so heiß werden wie Glühlampen, selbst die 23 Watt-Ausführung nicht, bestehen KEINE Bedenken, in eine Leuchte mit der Begrenzung “max. 60 Watt” sogar die 23 Watt vollspektrale Energiesparlampe einzusetzen.

Frage: Kann ich meine alten Leuchtstoffröhren einfach durch die neuen vollspektralen Röhren ersetzen oder muss ich dabei etwas beachten?

Ja, Sie können grundsätzlich einfach die alten Leuchtstoffröhren durch die neuen vollspektralen Leuchtstoffröhren ersetzen.

Technische Änderungen an Ihrer Leuchte sind NICHT erforderlich!

Frage: Gibt es einen Unterschied zwischen Tageslicht und Vollspektrumlicht?

Ja, und der ist ganz deutlich, denn in der Lichttechnik wird der Begriff Tageslicht für ein Licht mit mehr als 5000 Kelvin Farbtemperatur verwendet. Man kann Tageslicht auch mit wenigen Farben (z.B. mit 3 Farben wie bei den Dreibandenlampen/-röhren) mischen, während Vollspektrumlicht nicht nur mit der Lichtfarbe dem Tageslicht entspricht, sondern auch das volle Spektrum des Sonnenlichts (vom UV-Bereich über die Regenbogenfarben bis zum Infrarot-Bereich) enthält. Die Zusammensetzung macht den Unterschied!

Frage: Was heißt “Lebensdauer” bei einer Leuchtstoffröhre oder Energiesparlampe?

Die europäischen Hersteller haben sich darauf geeinigt, dass eine Leuchtstoffröhre kaputt gilt, wenn sie nur noch weniger als 70 % ihrer Helligkeit abgibt. Praktisch kann sie noch viele tausend Stunden leuchten! Vorsicht ist bei nichteuropäischen Herstellern geboten. Wie außereuropäische Hersteller die Lebensdauer definieren ist uns nicht bekannt.

Frage: Ist in den Vollspektrum-Energiesparlampen und Röhren Quecksilber enthalten?

Ja, das ist zur Zeit leider unumgänglich. In jeder Energiesparlampe und Leuchtstoffröhre ist heute etwas Quecksilber enthalten. Dieses kann jedoch NICHT durch das Glas entweichen! Die europäischen Hersteller haben sich auf eine Höchstgrenze von 5 mg je Leuchtmittel geeinigt. Wie weit sich die asiatischen Hersteller daran halten ist uns nicht bekannt. Unser Hersteller (Deutschland) teilt uns mit, dass je Leuchtmittel durchschnittlich nur 3,5 mg Quecksilber enthalten sind. Wie gefährlich ist Quecksilber (PDF).

Frage: Kann man die vollspektralen Energiesparlampen in jede vorhandene Leuchte einsetzen?

Grundsätzlich ja, wenn die Vollspektrum-Energiesparlampe von den Abmessungen in Ihre Leuchte reinpasst. Wenig Sinn macht es jedoch Vollspektrumlampen in geschlossene Leuchten einzusetzen. Wenn also die Energiesparlampe komplett von einem Glas- oder Kunststoffgehäuse umschlossen ist, werden zumindest  die UV-Anteile weggeschnitten, kommen also nicht mehr raus.  Zum Beispiel: Bei einer mit Glaskugel umschlossenen Vollspektrum-Sparlampe kommt so gut wie keine UV mehr in den Raum. Sicher werden auch einige Farbanteile weggefiltert. In solch einer Leuchte bringt der Einsatz einer Vollspektrumlampe nur noch geringer Vorteile.

Frage: Wovon hängt die Lebensdauer einer Energiesparlampe ab?

Es sind mehrere Faktoren, welche die Lebensdauer von Energiesparlampen beeinflussen. Eine erhöhte Umgebungstemperatur, z.B. durch enge Gehäuse,  verkürzt die Lebensdauer einer Energiesparlampe. Optimale Lebensdauer erreichen  Energiesparlampen beim aufrecht stehenden Betrieb und ausreichender Luftzirkulation. Auch sehr häufiges Schalten verkürzt die Lebensdauer. Für unsere Vollspektrum-Sparlampen weist der Hersteller 30.000 Schaltungen  aus. Außerdem hat das Vorschaltgerät Einfluss auf die Lebensdauer. Die besten Ergebnisse erzielt man mit Warmstart-EVG, die auch bei unseren vollspektralen Sparlampen eingesetzt werden.

Frage: Warum sind Energiesparlampen beim Start immer erst dunkel und werden nach einiger Zeit heller?

Das liegt an der Betriebstemperatur. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren haben ihre optimale Helligkeit bei 40-50 Grad. Beim Einschalten hat das Leuchtmittel nur Raumtemperatur und braucht etwas Zeit, um auf die Betriebstemperatur zu kommen.

Dann haben alle Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen die optimale Helligkeit.

Das gilt übrigens auch für Leuchtstoffröhren. Bei denen fällt das durch die gestreckte Bauform nur nicht so deutlich auf.

Frage: Welche Vorteile hat der Einsatz von elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) gegenüber den konventionellen Vorschaltgeräten (KVG)?

EVG bieten gleich mehrere Vorteile. Einerseits haben die Leuchtstoffröhren eine deutlich höhere Lebensdauer (50 % und mehr). Außerdem reduziert sich der Energieverbrauch deutlich und der wichtigste Vorteil für uns Menschen. Das mit EVG erzeugte Licht ist flimmerfrei und damit noch mal weniger anstrengend.

Frage: Kann man eine Leuchte vorhandenem KVG auf EVG umrüsten und lohnt sich das?

Eine Umrüstung ist technisch kein Problem. Das Umrüsten alter Leuchten von KVG-Steuerung auf EVG-Steuerung lohnt sich nur, wenn sich die Leuchte und die Fassungen technisch in einwandfreiem Zustand befinden. Zu den Kosten für das EVG (ca. 30 €) kommt noch die Arbeitszeit von ca. 20-30 Minuten,  da die interne Verkabelung der Leuchte geändert werden muss.

Frage: Braucht man für Vollspektrumröhren ein besonderes Vorschaltgerät?

Nein, unsere Vollspektrumröhren funktionieren mit allen üblichen Vorschaltgeräten. Die beste Lichtqualität erzielt man jedoch mit elektronischen Vorschaltgeräten (kurz EVG), da diese ein flimmerfreies Licht erzeugen und gleichzeitig energiesparend arbeiten.

Vollspektrumlicht oder LED?

Sonntag, 21. Februar 2010

Wir alle brauchen Licht – jeden Tag. Am Besten ist ungetrübtes Sonnenlicht. Doch das haben wir nicht immer zur Verfügung. An wolkigen Tagen erreichen uns deutlich weniger Spektralanteile des Sonnenlichts. Die Auswirkungen kennen viele Menschen, die besonders in den dunklen Monaten unter den sogenannten Winterdepressionen leiden.

Wir brauchen also das volle Licht der Sonne, um uns wohl zu fühlen, fit und gesund zu bleiben. Durch Fensterglas erreicht uns aber auch nur ein Teil des Sonnenlichts. Unter anderem werden die lebensnotwendigen UV-Anteile ausgesperrt. Die sind wichtig, zum Beispiel für die körpereigene Vitamin-D Erzeugung, um die Knochenfestigkeit zu erhöhen (Osteoporose). Sie unterstützen aber auch unser Kontrastsehen und die Farbleuchtkraft. Deshalb ist es wichtig Lichtquellen zu verwenden, die ein möglichst natürliches und auch UV-haltiges Licht  erzeugen.

Vollspektrale Leuchtmittel liefern solches ein sonnenähnliches Licht ohne die Gefahr von Sonnenbrand. Dabei handelt es sich um Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Diese Vollspektrumlampen gibt es in allen gängigen Größen, Stärken und Fassungen. Man kann seine alten Leuchtstoffröhren also einfach durch vollspektrale Leuchtstoffröhren ersetzen und holt sich damit annähernd das helle klare Licht der Sonne am Mittag ins Haus. Das gleiche gilt für die herkömmlichen Glühlampen, die einfach durch vollspektrale Energiesparlampen ersetzt werden können. Vollspektrale Leuchtmittel verbessern unser Sehvermögen, ermüden deutlich weniger und können auch unser Gesundheit unterstützen.

Seit einiger Zeit gibt es jetzt die auch sparsamere LED-Leuchtmittel für die verschiedenen Fassungen. Leider haben LED-Lampen ein noch ärmeres Spektrum als unsere herkömmlichen Leuchtstoffröhren oder Glühlampen. Allerdings ist der Spareffekt gegenüber einer Glühlampe enorm. So kann zum Beispiel eine 40 Watt Glühlampe durch eine 2,7  Watt LED-Lampe mit vergleichbarer Helligkeit ersetzt werden. Die hat dann sogar 50.000 Stunden Lebensdauer gegenüber einer Glühlampe mit nur 1.000 Stunden. Dadurch haben sich die hohen Anschaffungskosten der LED-Lampe schon nach ca. 3.500 Stunden amortisiert.

Wo nutzte ich nun welches Leuchtmittel?

Vollspektrale Röhren und Energiesparlampen sind überall dort vorzuziehen wo wir uns lange Zeit aufhalten und gut sehen wollen. Beim Speisen zubereiten, Bügeln, Sticken, Lesen, Schreiben, Basteln, Malen usw. bietet Vollspektrumlicht die beste Unterstützung fürs natürliche Sehen und Wohlbefinden. Nebenbei entlastet es die Augen. Also eine ideale Beleuchtung für Arbeitsplätze.

LED-Leuchtmittel können über all dort sehr gut eingesetzt werden, wo eine gewisse Grundbeleuchtung benötigt wird und das Licht lange eingeschaltet bleibt, im Flur zum Beispiel. Dort kommt der Nutzen des sehr geringer Verbrauchs am besten zum tragen. Als Arbeitslicht ist es zur Zeit untauglich, d.h. sehr wenig unterstützend.

Manchmal wird vergessen, dass die Leuchtstofftechnik (Röhren und Energiesparlampen) also solche auch schon energiesparend gegenüber Glühlampen und Halogenlampen ist.

Wenn Sie zum Beispiel eine 60 Watt Glühlampe durch eine hochwertige vollspektrale Energiesparlampe (Lebensdauer 15.000 h) ersetzten,  benötigen diese nur 11 Watt. Die Vollspektrum-Sparlampe spart Ihnen also 49 Watt je Stunde und hat sich nach ca. 2.250 Stunden selbst durch die Stromersparnis bezahlt.

Es macht also durchaus Sinn sich zu überlegen, welche Lichtquelle an welchem Platz eingesetzt werden soll, um so die optimale Lösung für Ihren Bedarf zu erzielen. Antworten auf weitere Fragen finden Sie auf meiner Homepage www.natur-nah.de oder beantworte ich auch gerne telefonisch.