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Licht mit wenig Elektrosmog

Donnerstag, 22. April 2010

Man hört immer wieder, dass Glühlampen keinen Elektrosmog und Energiesparlampen ganz viel Elektrosmog erzeugen. Das stimmt so nicht! Beim Betrieb von Glühlampen in einer herkömmlichen Leuchte entstehen elektrische und magnetische Wechselfelder. Bei Energiesparlampen (solchen mit EVG) entsteht zusätzlich ein hochferequentes Wechselfeld mit einer Frequenz von ca. 40 Kilohertz. Dafür ist jedoch auch das magnetische Wechselfeld geringer, da auch ein geringerer Strom fließt. Energiesparlampen haben also ein Strahlungsfeld mehr und dafür ein anderes reduziert.

Handy´s und Schnurlos-Telefone arbeiten im Gigahertzbereich. Das heißt diese hochfrequenten Wellen sind nur wenige Zentimeter, zum Beispiel  ca. 20 cm, lang. Beim Durchdringen eines menschlichen Körpers können also mehrere Wellen im Menschenkörper vorhanden sein. Das bedeutet eine sehr starke Beeinflussung unseres Körpers bzw. der Körperzellen.

Die 40 Kilohertz von Energiesparlampen haben eine Wellenlänge von ca. 7000 Metern! Also kann auch immer nur ein sehr kleiner Anteil solch einer Welle beim Durchdringen in unseren Körper vorhanden sein. Daraus läßt sich eine viel geringere Beeinflussung unseres Körpers und der Zellen vermuten. Anders ausgedrückt:  Diese niedrigen Frequenzen (40 khz) belasten unseren Körper längst nicht so stark wie die Gigahertzfrequenzen.

Deshalb frage ich mich: Ist es unter Berücksichtigung der o.g. Informationen nicht etwas übertrieben vor riesigen Elektrosmogbelastungen durch Energiesparlampen zu warnen? Vorsicht und überlegter Umgang mit elektrischen Geräten ist immer sinnvoll, panikmache ist jedoch nicht erforderlich.

Eine ausführlichere Beschreibung und Unterscheidung zum Elektrosmog lesen Sie in meinen Artikel “Elektrosmog und Licht im Alltag”.

Einer einfach Möglichkeit Elektrosmog zu reduzieren ist die Verwendung  geschirmte Kabel und Mehrfachsteckdosen sowie geschirmter Leuchten. Damit können Sie in Ihrem unmittelbaren Umfeld schon eine deutliche Reduzierung erzielen. Sinnvoll ist der Einsatz geschirmter Produkte überall dort, wo Sie sich längere Zeit in der Nähe elektrischer Zuleitungen (z. B. auch Mehrfachsteckdosen unter dem Schreibtisch) oder Geräte  aufhalten.

Jedoch auch bei einer nicht geschirmten Schreibtischleuchte mit Energiesparlampe brauchen Sie nicht überängstlich zu sein. Mit jedem Zentimeter mehr Abstand zum Körper verrringert sich die Stärke des Elektrosmogfeldes. Im Abstand einer Armlänge vom Kopf sind die hochfrequente Feld einer Energiesparlampe schon im erträglichen Maß. Eine Schreibtischleuchte mit Schukostecker und aus Metall strahlt dabei weniger als eine Leuchte aus Kunststoff oder nur mit Eurostecker (ohne Erdung).

Elektrosensible Menschen müssen jedoch besonders vorsichtig sein. Sie sind sehr feinfühlig für jegliche Art von Elektrosmog und fühlen sich schon bei geringen Belastungen unwohl oder bekommen sogar gleich Kopfschmerzen. Diesen Menschen kann ich nur empfehlen immer geschirmte Kabel, Leuchten und Geräte einzusetzen und auch mit Netzfreischaltungen zu arbeiten. Unter Umständen können sogar Abschirmungen gegen Elektrosmogstrahlungen aus Nachbarwohungen und Handymaster erforderlich sein. Nur so können sie sich ein möglichst gering durch Elektrosmog belastetes Umfeld schaffen. Sie sollten sich immer Rat und Hilfe bei einem Geopatholgen oder Baubiologen holen.

Am Arbeitsplatz ist die Verwendung einer geschirmten Schreibtischleuchte empfehlenswert. Bei der ist die Zuleitung geschirmt und das Metallgehäuse ordentlich geerdet. Außerdem wird auch das Leuchtmittel (Glühlampe oder Energiesparlampe) geschirmt. So wird nur sehr wenig Strahlung abgegeben. Auch sollte man nicht vergessen, alle Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen als geschirmte Ausführung zu verwenden. Die Zuleitung zum PC, Bildschirm und Drucker dabei nicht vergessen. So erreichen Sie schon ein ganz gute Reduzierung der belastenden Strahlung am Arbeitsplatz.

Elektrosmog und Licht im Alltag

Sonntag, 28. Februar 2010

Gib es Licht ohne Elektrosmog?

Ja, das Licht einer Kerze, einer Petroleumlampe oder das Licht eines offenen Feuers.

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Bei jedem mit Netzspannung erzeugtem Kunstlicht entsteht immer auch mehr oder weniger Elektrosmog. Das gilt auch für alle anderen elektrischen Geräte, z. B. Fernseher, Herd, PC, Kaffeemaschine, Kopierer, Kasse  usw. usw… Es sei denn, die Geräte oder Leuchten sind geschirmt.

Was wir häufig nur so als Elektrosmog bezeichnen läßt sich in mindestens drei Bereiche unterteilen. Die Untergliederung erfolgt in elektrische Wechselfelder, magnetische Wechselfelder und hochfrequente Felder.

Elektrische Wechselfelder entstehen überall dort, wo eine elektrische Spannung anliegt. Also z. B. besteht ein elektrisches Wechselfeld um jedes an den Stromkreis angeschlossene Elektrokabel – auch wenn kein Verbraucher (z. B. eine Glühlampe) angeschlossen ist. Diese Felder lassen sich relativ einfach abschirmen.

Magnetische Wechselfelder entsehen überall dort, wo durch ein Elektrokabel oder Gerät ein Strom fließt, das heißt konkret: wo ein Verbraucher (Glühlampe, Radio usw.) angeschlossen und in Betrieb ist. In diesem Moment können wir nun 2 Arten von Elektrosmog feststellen. Zum elektrtischen Wechselfeld kommt durch den Stromverbrauch noch das magnetische Wechselfeld hinzu. Diese magnetische Wechselfeld ist um so stärker, je mehr Strom fließt. Bei einer 100 Watt Glühlampe entsteht also ein stärkeres magnetisches Wechselfeld als wenn Sie nur eine 25 Watt Glühlampe angeschlossen hätten. Diese Felder lassen sich nur sehr schwer abschirmen.

Als 3. Art von Elektrosmog können wir die hochfrequenten Wechselfelder feststellen. Diese entsehen zum Beispiel durch Mikrowellengeräte, Schnurlos-Telefone, Handy´s, WLAN usw. . Diese erzeugen Frequenzen im Gigahertz-Bereich. Auch die Energiesparlampen mit einem EVG (elektronischen Vorschaltgerät) erzeugen Hochfrequenz, jedoch im Kilohertz-Bereich. Auch die hochfrequenten Wechselfelder lassen sich relativ einfach abschirmen.

Was kann man gegen Elektrosmog tun?
Der beste Schutz ist die Vermeidung von Elektrosmog. Auf Handy und Schnurlos-Telefon kann man vielleicht noch verzichten aber auf die elektrischen Geräte im Haushalt? …. wohl kaum. Wer will schon seine Speisen wieder auf einem offenen Feuer kochen? Deshalb gilt es die Belastungen durch diese Strahlungen so gering wie möglich zu halten.

Da wir heute in unserer hoch technisierten Welt täglich überall mit elektrisch betriebenen Geräten zu tun haben, bleibt uns deshalb nur zu überlegen:  Wie können wir den Elektrosmog reduzieren? Nutzen Sie geschirmte Leuchten sowie geschirmte Kabel und Mehrfachsteckdosen. Weitere Gedanken zu dem Thema finden Sie in meinem Artikel “Licht mit wenig Elektrosmog “.

Die wichtigste Maßnahme gegen Elektrosmog ist meiner Meinung nach jedoch ein entstörter Schlafplatz! Tagsüber können wir uns den Belastungen durch Elektrosmog nicht entziehen. Ob im Auto, am Schreibtisch, am Herd, an der Kasse im Supermarkt usw., überall bewegen wir uns mehr oder weniger in Elektrosmogfeldern.  Deshalb ist es wichtig einen entstörten Schlafplatz zu haben. Dann hat Ihr Körper die Gelegenheit während eines erholsameren Schlafes die Belastungen des Tages abzubauen und zu regenerieren. Übrigens:  Auch bei Bewegung in der freien Natur baut der Körper Strahlungsbelastungen ab.

Wenn der Körper auch nachts in einem Elektrosmogfeld ruht, kann er sich nicht richtig regenerieren. Ständige Müdigkeit und Leistungsabfall können die Folgen sein. Außerdem kann es langfristig sogar zu Therapieresistenzen kommen – Medikamente wirken nur kurz oder gar nicht mehr usw.

Mein Tipp:  Ziehen Sie auf jeden Fall zur Entstörung Ihres Schlafplatzes einen Fachmann (Baubiologen, Geopatholgen etc.) hinzu. Ein Elektriker kann zwar z. B. kompetent einen Netzfreischalter einbauen aber meistens nicht die Wirksamkeit überprüfen.