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LED – Einsatzmöglichkeiten

Montag, 11. Juli 2011

LED-Lampen werden heute für den verschiedensten Fassungen, zum Beispiel E14,  E27, GU10, GU 5.3 usw., angeboten. Auch die erreichten Helligkeiten werden immer besser. Ich habe kürzlich eine LED-Lampe mit E27-Fassung als Ersatz für eine 100 Watt Glühlampe gefunden. Die überzeugt schon durch eine ordentliche Helligkeit. Mittlwerweile gibt es auch starke LED-Strahler mit geringem Verbrauch,  zum Beispiel für die Hofbeleuchtung. Leuchtstoffröhren mit 120 der 150 cm Länge könnte man mittlerweile auch durch die noch sehr teuren LED-Röhren ersetzen usw. usw.

Die mittlerweile hohe Helligkeit, der geringe Verbrauch und auch die lange Lebensdauer prädestinieren LED-Lampen für viele Einsatzbereiche. Hinzu kommt die Schaltfestigkeit sowie die Unempfindlichkeit gegen Kälte. LED-Lampen geben sofort beim Einschalten die volle Helligkeit ab, egal wie kalt die Umgebung ist.

Leider legen die Hersteller von LED noch keinen Wert auf die Lichtqualität. Im Gegenteil wird der Flimmereffekt (bis zu 94 % !!!) bei LED bewusst hoch gehalten.  Damit werden LED-Lampen nämlich noch effektiver, heißt sparsamer. Da die LED sehr schnell ein und aus geschaltet werden können, nutzt man den Effekt gleich aus, um sie noch sparsamer zu bauen. Unsere Augen sind ja recht träge und bekommen das gar nicht mit. Achtung: unsere Sehbahnen registrieren jedoch noch bis zu 1000 Unterbrechungen je Sekunde und das solch unruhiges Licht anstrengend ist kann man sich leicht vorstellen. Es gibt sogar Menschen, die davon Kopfschmerzen oder sogar Migräne bekommen. Außerdem ist die farbliche Zusammensetzung des LED-Lichtes noch sehr dürftig. Es fehlen immer noch die meisten Farbanteile des Sonnenlichtes. Es werden sogar schon gelegentlich “vollspektrale LED” angeboten. Die halten aber noch lange nicht das, was sie versprechen. Der Begriff  “vollspektrum” ist leider nicht gesetzlich geregelt und wird daher gerne wie ein Gummiband gedehnt. Doch da kann man wohl in den nächsten, vielleicht 5 Jahren durchaus eine deutliche Verbesserung erwarten.

Mein Fazit:  LED sind heute für allgemeine Beleuchtungen (in Kellern, Fluren, Garagen Dachböden oder für Außen usw.  ), bei denen es nicht auf die Lichtqualität ankommt, sehr gut geeignet. Die sparen wirklich Energie!

Am Arbeitsplatz jedoch sind LED-Lampen noch vollkommen fehl am Platz. Leider werden dazu in der Werbung manchmal recht vollmundige Aussagen gemacht. Nicht selten werden tolle LED-Arbeitslampen  angepriesen, die die Anforderungen an eine helle und gute Arbeitsplatzbeleuchtung tatsächlich jedoch nicht erfüllen. Da werden zum Teil wirkliche Funzeln als Schreibtischleuchten angeboten….

Der Verbraucher ist also gefordert selbst darauf zu achten.

Vollspektrumlicht oder LED?

Sonntag, 21. Februar 2010

Wir alle brauchen Licht – jeden Tag. Am Besten ist ungetrübtes Sonnenlicht. Doch das haben wir nicht immer zur Verfügung. An wolkigen Tagen erreichen uns deutlich weniger Spektralanteile des Sonnenlichts. Die Auswirkungen kennen viele Menschen, die besonders in den dunklen Monaten unter den sogenannten Winterdepressionen leiden.

Wir brauchen also das volle Licht der Sonne, um uns wohl zu fühlen, fit und gesund zu bleiben. Durch Fensterglas erreicht uns aber auch nur ein Teil des Sonnenlichts. Unter anderem werden die lebensnotwendigen UV-Anteile ausgesperrt. Die sind wichtig, zum Beispiel für die körpereigene Vitamin-D Erzeugung, um die Knochenfestigkeit zu erhöhen (Osteoporose). Sie unterstützen aber auch unser Kontrastsehen und die Farbleuchtkraft. Deshalb ist es wichtig Lichtquellen zu verwenden, die ein möglichst natürliches und auch UV-haltiges Licht  erzeugen.

Vollspektrale Leuchtmittel liefern solches ein sonnenähnliches Licht ohne die Gefahr von Sonnenbrand. Dabei handelt es sich um Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Diese Vollspektrumlampen gibt es in allen gängigen Größen, Stärken und Fassungen. Man kann seine alten Leuchtstoffröhren also einfach durch vollspektrale Leuchtstoffröhren ersetzen und holt sich damit annähernd das helle klare Licht der Sonne am Mittag ins Haus. Das gleiche gilt für die herkömmlichen Glühlampen, die einfach durch vollspektrale Energiesparlampen ersetzt werden können. Vollspektrale Leuchtmittel verbessern unser Sehvermögen, ermüden deutlich weniger und können auch unser Gesundheit unterstützen.

Seit einiger Zeit gibt es jetzt die auch sparsamere LED-Leuchtmittel für die verschiedenen Fassungen. Leider haben LED-Lampen ein noch ärmeres Spektrum als unsere herkömmlichen Leuchtstoffröhren oder Glühlampen. Allerdings ist der Spareffekt gegenüber einer Glühlampe enorm. So kann zum Beispiel eine 40 Watt Glühlampe durch eine 2,7  Watt LED-Lampe mit vergleichbarer Helligkeit ersetzt werden. Die hat dann sogar 50.000 Stunden Lebensdauer gegenüber einer Glühlampe mit nur 1.000 Stunden. Dadurch haben sich die hohen Anschaffungskosten der LED-Lampe schon nach ca. 3.500 Stunden amortisiert.

Wo nutzte ich nun welches Leuchtmittel?

Vollspektrale Röhren und Energiesparlampen sind überall dort vorzuziehen wo wir uns lange Zeit aufhalten und gut sehen wollen. Beim Speisen zubereiten, Bügeln, Sticken, Lesen, Schreiben, Basteln, Malen usw. bietet Vollspektrumlicht die beste Unterstützung fürs natürliche Sehen und Wohlbefinden. Nebenbei entlastet es die Augen. Also eine ideale Beleuchtung für Arbeitsplätze.

LED-Leuchtmittel können über all dort sehr gut eingesetzt werden, wo eine gewisse Grundbeleuchtung benötigt wird und das Licht lange eingeschaltet bleibt, im Flur zum Beispiel. Dort kommt der Nutzen des sehr geringer Verbrauchs am besten zum tragen. Als Arbeitslicht ist es zur Zeit untauglich, d.h. sehr wenig unterstützend.

Manchmal wird vergessen, dass die Leuchtstofftechnik (Röhren und Energiesparlampen) also solche auch schon energiesparend gegenüber Glühlampen und Halogenlampen ist.

Wenn Sie zum Beispiel eine 60 Watt Glühlampe durch eine hochwertige vollspektrale Energiesparlampe (Lebensdauer 15.000 h) ersetzten,  benötigen diese nur 11 Watt. Die Vollspektrum-Sparlampe spart Ihnen also 49 Watt je Stunde und hat sich nach ca. 2.250 Stunden selbst durch die Stromersparnis bezahlt.

Es macht also durchaus Sinn sich zu überlegen, welche Lichtquelle an welchem Platz eingesetzt werden soll, um so die optimale Lösung für Ihren Bedarf zu erzielen. Antworten auf weitere Fragen finden Sie auf meiner Homepage www.natur-nah.de oder beantworte ich auch gerne telefonisch.