Gib es Licht ohne Elektrosmog?
Ja, das Licht einer Kerze, einer Petroleumlampe oder das Licht eines offenen Feuers.

Bei jedem mit Netzspannung erzeugtem Kunstlicht entsteht immer auch mehr oder weniger Elektrosmog. Das gilt auch für alle anderen elektrischen Geräte, z. B. Fernseher, Herd, PC, Kaffeemaschine, Kopierer, Kasse usw. usw… Es sei denn, die Geräte oder Leuchten sind geschirmt.
Was wir häufig nur so als Elektrosmog bezeichnen läßt sich in mindestens drei Bereiche unterteilen. Die Untergliederung erfolgt in elektrische Wechselfelder, magnetische Wechselfelder und hochfrequente Felder.
Elektrische Wechselfelder entstehen überall dort, wo eine elektrische Spannung anliegt. Also z. B. besteht ein elektrisches Wechselfeld um jedes an den Stromkreis angeschlossene Elektrokabel – auch wenn kein Verbraucher (z. B. eine Glühlampe) angeschlossen ist. Diese Felder lassen sich relativ einfach abschirmen.
Magnetische Wechselfelder entsehen überall dort, wo durch ein Elektrokabel oder Gerät ein Strom fließt, das heißt konkret: wo ein Verbraucher (Glühlampe, Radio usw.) angeschlossen und in Betrieb ist. In diesem Moment können wir nun 2 Arten von Elektrosmog feststellen. Zum elektrtischen Wechselfeld kommt durch den Stromverbrauch noch das magnetische Wechselfeld hinzu. Diese magnetische Wechselfeld ist um so stärker, je mehr Strom fließt. Bei einer 100 Watt Glühlampe entsteht also ein stärkeres magnetisches Wechselfeld als wenn Sie nur eine 25 Watt Glühlampe angeschlossen hätten. Diese Felder lassen sich nur sehr schwer abschirmen.
Als 3. Art von Elektrosmog können wir die hochfrequenten Wechselfelder feststellen. Diese entsehen zum Beispiel durch Mikrowellengeräte, Schnurlos-Telefone, Handy´s, WLAN usw. . Diese erzeugen Frequenzen im Gigahertz-Bereich. Auch die Energiesparlampen mit einem EVG (elektronischen Vorschaltgerät) erzeugen Hochfrequenz, jedoch im Kilohertz-Bereich. Auch die hochfrequenten Wechselfelder lassen sich relativ einfach abschirmen.
Was kann man gegen Elektrosmog tun?
Der beste Schutz ist die Vermeidung von Elektrosmog. Auf Handy und Schnurlos-Telefon kann man vielleicht noch verzichten aber auf die elektrischen Geräte im Haushalt? …. wohl kaum. Wer will schon seine Speisen wieder auf einem offenen Feuer kochen? Deshalb gilt es die Belastungen durch diese Strahlungen so gering wie möglich zu halten.
Da wir heute in unserer hoch technisierten Welt täglich überall mit elektrisch betriebenen Geräten zu tun haben, bleibt uns deshalb nur zu überlegen: Wie können wir den Elektrosmog reduzieren? Nutzen Sie geschirmte Leuchten sowie geschirmte Kabel und Mehrfachsteckdosen. Weitere Gedanken zu dem Thema finden Sie in meinem Artikel “Licht mit wenig Elektrosmog “.
Die wichtigste Maßnahme gegen Elektrosmog ist meiner Meinung nach jedoch ein entstörter Schlafplatz! Tagsüber können wir uns den Belastungen durch Elektrosmog nicht entziehen. Ob im Auto, am Schreibtisch, am Herd, an der Kasse im Supermarkt usw., überall bewegen wir uns mehr oder weniger in Elektrosmogfeldern. Deshalb ist es wichtig einen entstörten Schlafplatz zu haben. Dann hat Ihr Körper die Gelegenheit während eines erholsameren Schlafes die Belastungen des Tages abzubauen und zu regenerieren. Übrigens: Auch bei Bewegung in der freien Natur baut der Körper Strahlungsbelastungen ab.
Wenn der Körper auch nachts in einem Elektrosmogfeld ruht, kann er sich nicht richtig regenerieren. Ständige Müdigkeit und Leistungsabfall können die Folgen sein. Außerdem kann es langfristig sogar zu Therapieresistenzen kommen – Medikamente wirken nur kurz oder gar nicht mehr usw.
Mein Tipp: Ziehen Sie auf jeden Fall zur Entstörung Ihres Schlafplatzes einen Fachmann (Baubiologen, Geopatholgen etc.) hinzu. Ein Elektriker kann zwar z. B. kompetent einen Netzfreischalter einbauen aber meistens nicht die Wirksamkeit überprüfen.