Artikel-Schlagworte: „Licht“

Licht mit wenig Elektrosmog

Donnerstag, 22. April 2010

Man hört immer wieder, dass Glühlampen keinen Elektrosmog und Energiesparlampen ganz viel Elektrosmog erzeugen. Das stimmt so nicht! Beim Betrieb von Glühlampen in einer herkömmlichen Leuchte entstehen elektrische und magnetische Wechselfelder. Bei Energiesparlampen (solchen mit EVG) entsteht zusätzlich ein hochferequentes Wechselfeld mit einer Frequenz von ca. 40 Kilohertz. Dafür ist jedoch auch das magnetische Wechselfeld geringer, da auch ein geringerer Strom fließt. Energiesparlampen haben also ein Strahlungsfeld mehr und dafür ein anderes reduziert.

Handy´s und Schnurlos-Telefone arbeiten im Gigahertzbereich. Das heißt diese hochfrequenten Wellen sind nur wenige Zentimeter, zum Beispiel  ca. 20 cm, lang. Beim Durchdringen eines menschlichen Körpers können also mehrere Wellen im Menschenkörper vorhanden sein. Das bedeutet eine sehr starke Beeinflussung unseres Körpers bzw. der Körperzellen.

Die 40 Kilohertz von Energiesparlampen haben eine Wellenlänge von ca. 7000 Metern! Also kann auch immer nur ein sehr kleiner Anteil solch einer Welle beim Durchdringen in unseren Körper vorhanden sein. Daraus läßt sich eine viel geringere Beeinflussung unseres Körpers und der Zellen vermuten. Anders ausgedrückt:  Diese niedrigen Frequenzen (40 khz) belasten unseren Körper längst nicht so stark wie die Gigahertzfrequenzen.

Deshalb frage ich mich: Ist es unter Berücksichtigung der o.g. Informationen nicht etwas übertrieben vor riesigen Elektrosmogbelastungen durch Energiesparlampen zu warnen? Vorsicht und überlegter Umgang mit elektrischen Geräten ist immer sinnvoll, panikmache ist jedoch nicht erforderlich.

Eine ausführlichere Beschreibung und Unterscheidung zum Elektrosmog lesen Sie in meinen Artikel “Elektrosmog und Licht im Alltag”.

Einer einfach Möglichkeit Elektrosmog zu reduzieren ist die Verwendung  geschirmte Kabel und Mehrfachsteckdosen sowie geschirmter Leuchten. Damit können Sie in Ihrem unmittelbaren Umfeld schon eine deutliche Reduzierung erzielen. Sinnvoll ist der Einsatz geschirmter Produkte überall dort, wo Sie sich längere Zeit in der Nähe elektrischer Zuleitungen (z. B. auch Mehrfachsteckdosen unter dem Schreibtisch) oder Geräte  aufhalten.

Jedoch auch bei einer nicht geschirmten Schreibtischleuchte mit Energiesparlampe brauchen Sie nicht überängstlich zu sein. Mit jedem Zentimeter mehr Abstand zum Körper verrringert sich die Stärke des Elektrosmogfeldes. Im Abstand einer Armlänge vom Kopf sind die hochfrequente Feld einer Energiesparlampe schon im erträglichen Maß. Eine Schreibtischleuchte mit Schukostecker und aus Metall strahlt dabei weniger als eine Leuchte aus Kunststoff oder nur mit Eurostecker (ohne Erdung).

Elektrosensible Menschen müssen jedoch besonders vorsichtig sein. Sie sind sehr feinfühlig für jegliche Art von Elektrosmog und fühlen sich schon bei geringen Belastungen unwohl oder bekommen sogar gleich Kopfschmerzen. Diesen Menschen kann ich nur empfehlen immer geschirmte Kabel, Leuchten und Geräte einzusetzen und auch mit Netzfreischaltungen zu arbeiten. Unter Umständen können sogar Abschirmungen gegen Elektrosmogstrahlungen aus Nachbarwohungen und Handymaster erforderlich sein. Nur so können sie sich ein möglichst gering durch Elektrosmog belastetes Umfeld schaffen. Sie sollten sich immer Rat und Hilfe bei einem Geopatholgen oder Baubiologen holen.

Am Arbeitsplatz ist die Verwendung einer geschirmten Schreibtischleuchte empfehlenswert. Bei der ist die Zuleitung geschirmt und das Metallgehäuse ordentlich geerdet. Außerdem wird auch das Leuchtmittel (Glühlampe oder Energiesparlampe) geschirmt. So wird nur sehr wenig Strahlung abgegeben. Auch sollte man nicht vergessen, alle Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen als geschirmte Ausführung zu verwenden. Die Zuleitung zum PC, Bildschirm und Drucker dabei nicht vergessen. So erreichen Sie schon ein ganz gute Reduzierung der belastenden Strahlung am Arbeitsplatz.

Vollspektrumlicht für Senioren

Dienstag, 6. April 2010

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Bedeutung des Lichts. Senioren brauchen mehr Helligkeit, um das gleiche zu sehen wie ein junger Mensch. Besonders wenn es dann um gutes Sehen geht, beim Lesen, Basteln oder Handarbeiten zum Beispiel, spielt die Lichtqualität eine wichtige Rolle.  Ausreichend helles und kontrastreiches Licht sind dabei wichtig. Sonnenlicht wäre die erste Wahl, wird jedoch noch zu wenig genutzt.

Senioren in

VollspektrumLicht - auch für Senioren am PC

Außerdem sinkt für Senioren die Zeitdauer, die sie täglich ausreichend Licht erhalten. Bei jüngeren Menschen  beträgt die Zeit mit hoher Lichtintensität oft mehrere Stunden, wobei ältere Menschen häufig nur noch wenige Minuten täglich ausreichend Licht erhalten. Ältere Menschen gehen weniger hinaus ans natürliche Tageslicht oder leben in zu dunklen Räumen.

Altersbedingt kommt hinzu, dass häufig nur noch ein Teil des vorhandenen Lichtes über die Augen in den Körper gelangt. Das kann an einer Schleierbildung und Trübung der Linse oder auch anderen Erkrankungen der Augen wie z. B. Grauer Star usw. liegen.

Besonders für Senioren summiert sich dadurch ein deutlicher Lichtmangel auf, der sich in Antriebs- und Lustlosigkeit bemerkbar machen kann. Als weitere Folge wird weniger Serotonin (das Glückshormon) vom Körper ausgeschüttet. Die Aktivitäten gehen noch weiter zurück. Das kann gerade für Senioren in eine sich nach unten bewegende Spirale münden.

Mit Vollspektrumlicht bietet sich ein sonnenähnlicher Ersatz, der die strapazierten Augen entlastet und sehr gut unterstützten kann. Entspanntes Sehen, weniger Müdigkeit und mehr Wohlbefinden können schnell festgestellt werden. Dem Lichtmangel wird entgegen gewirkt. Bei ausreichender Bestrahlung mit vollspektralen Licht aus den besonderen Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren wird auch die Lust am Leben verbessert. Der sogennnte ADL-Statuts, ein Mass für die Aktivitäten des Lebens, wird deutlich gesteigert. Besondere Lichttherapiegeräte können hierbei sehr hilfreich sein. Leider arbeiten nur die wenigsten Lichttherapiegeräte mit Vollspektrumlicht.

Licht und Depressionen stehen sehr häufig in engem Zusammenhang. Mit einer ausreichend hellen Bestrahlung kann hier häufig geholfen werden. Für die Behandlung mit den handelsüblichen Lichttherapiegeräten werden üblicherweise Helligkeiten von 5.000 – 10.000 Lux empfohlen. Das funktioniert auch. Nutzt man jedoch Lichttherapiegeräte mit Vollspektrumlicht kann man häufig auch mit deutlich weniger Helligkeit (2.000 – 5.000 Lux) ähnlich unterstützende Wirkungen erzielen.

Tagsüber ausreichende Helligkeit, in den Räumen am Besten mit Vollspektrumlicht, ist deshalb für Senioren besonders wichtig, damit sie länger gesund und aktiv bleiben.

Es ist kinderleicht Vollspektrumlicht in den Alltag einzubauen. Sie können ganz einfach Ihre vorhandenen Steh-, Tisch- und Pendelleuchten nutzen. Ersetzen Sie die bisherigen Glühlampen, Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren durch vollspektrale Energiesparlampen und vollspektrale Leuchtstoffröhren – fertig. Technische Änderungen an Ihren Leuchten sind nicht erforderlich.

So bringen Sie das helle klare Vollspektrumlicht ganz schnell und einfach an Ihren Leseplatz, über den Eßtisch, in die Küche, in die Handarbeitsleuchte, in die Werkstatt oder wo immer Sie gutes Licht benötigen.

…und schon können Sie entspannter Lesen, erkennen und unterscheiden Farben,  ermüden weniger und fühlen sich wohler.
Weitere Infos und auch tolle Leuchten finden Sie unter www.natur-nah.de .

Lichtideen für Zuhause

Freitag, 2. April 2010

Wenn Sie Vollspektrumlicht in Ihrem Zuhause einsetzen wollen stellt sich oft die Frage: Wo kann ich Vollspektrumlicht am Besten einsetzen?

Grundsätzlich können Sie vollspektrale Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren überall dort einsetzen, wo es Ihnen gefällt. Technische Änderungen an Ihren vorhandenen Leuchten sind nicht erforderlich. Einfach die bisherige Glühlampe oder Energiesparlampe durch eine Vollspektrum-Sparlampe ersetzen – fertig. Sie sollten nur darauf achten, dass die Vollspektrumlampe nicht aus der Leuchte herausschaut. Das ist nicht schädlich! Vielen Menschen empfinden es jedoch als störend, wenn sie die helle Lampe direkt sehen können. Viel schöner ist es, wenn man nur die Helligkeit der Vollspektrumlampen wahrnehmen kann.

BluliAnwendg in

Deshalb ist Vollspektrumlicht überall dort die ideale Beleuchtung, wo Sie auf gutes Licht angewiesen sind.

Zum Beispiel in der Küche beim Gemüseputzen, Zubereiten von Speisen und so weiter. Kennen Sie das auch: Beim Fleischer sieht das Fleisch oder die Wurst ganz frisch aus. Und Zuhause? Da sieht das soeben gekaufte Fleisch ganz anders aus. Ist es auf dem Weg nach Hause so schnell gealtert? Nein, die meisten Fleischer nutzen ein rotstichiges Licht. Darin wirkt das Fleisch und die Wurst immer frisch und lecker.

Im Hauswirtschaftsraum unterstützt vollspektrales Licht sehr gut beim Waschen und Bügeln oder Knöpfe annähen. Natürlich es auch ganz hervorragend bei allen Bastel- und Handarbeiten. Ob Sie nun mit Farben arbeiten, feinmechanische Aufgaben erledigen, Stricken oder Sticken immer werden Sie feststellen, das Sie mit Vollspektrumlicht einfach besser und entspannter sehen. Sie können ganz natürlich Farben erkennen und unterscheiden. Probieren Sie es bei solchen Arbeiten aus. Sie werden begeistert sein.

Im Esszimmer über dem Esstisch eignet sich das vollspektrale Licht sehr gut zur Beleuchtung. Man sieht was “auf den Tisch kommt”. Häufig wird am Esstisch auch die Zeitung gelesen, Schularbeiten erledigt oder gespielt. Alles Tätigkeiten bei denen gutes Licht erwünscht ist und sie vom Vollspektrumlicht begeistert sein werden.

Und was mache ich, wenn der Esstisch in einer Ecke des Wohnzimmers steht? Ganz einfach. Vollspektrumlicht über dem Esstisch und gemütliches Glühlampenlicht in der Sitzecke. Es spricht nichts dagegen in einem Raum unterschiedliches Licht zu nutzen.  Die Lichtquellen sollten dann nur räumlich etwas von einander entfernt sein. Dann haben Sie am Esstisch das helle klare  sonnenähnliche Licht und in der Sitzecke die gemütliche Atmosphäre. Warum nicht? Letztendlich zählt nur, was Ihnen gefällt!

Der Schreibtisch und die Spielecke sind im  Kinderzimmer die geeigneten Plätze, um mit Vollspektrumlicht zu beleuchten. Zusaätzlich ist  eine ergänzende Beleuchtung mit einem herkömmlichen Leuchtmittel, z.B. Glühlampe, empfehlenswert. Als Leselampe am Bett eingnet sich das vollspektrale Licht weniger, da es vitalisierend wirkt und die Kinder nach dem Lesen nicht gleich einschlafen können.

Natürlich können Sie Vollspektrumlicht auch im Schlafzimmer einsetzen. Es ist sehr nützlich, wenn Sie sich Ihre Kleidung farblich abgestimmt zusammenstellen. Besonders bei den dunklen Farben (dunkelblau, dunkelgrau, schwarz usw.)  hilft es dier Farben zu unterscheiden. Wenn Sie es als Leselicht am Bett (wie im Kinderzimmer) einsetzen, denken Sie daran, dass es vitalisierend wirkt und Sie nach dem Lesen vielleicht nicht  gleich einschlafen können.

Das Büro und dort besonders am Schreibtisch und auch am PC ist Vollspektrumlicht die ideale Beleuchtung. Entspannendes und ermüdungsfreies Licht ist dort besonders wichtig wenn Sie lange konzentriert lesen und arbeiten wollen.

Im Flur hilft Vollspektrumlicht sehr gut bei der Wahl der richtigen Bekleidung. Nehme ich die dunkelblaue Jacke oder doch lieber die schwarze? Diesen Farbunterschied können Sie sehr gut erkennen.

Im Badezimmer sind vollspektrale Lampen toll, wenn sich die Damen natürlich schminken wollen.

So gibt es Zuhause einige Bereiche (siehe oben) in denen Sie Vollspektrumlicht sehr gut einsetzen können. Auf dem Dachboden bei Kisten und Koffern brauchen Sie es nicht. Nutzen Sie es überall dort, wo Sie gut sehen und sich wohlfühlen wollen. Sie werden es bald nicht mehr missen wollen.

Übrigens:   Ganz nebenbei fühlen sich auch alle Pflanzen sehr wohl mit vollspektralem Licht. Sie wachsen blühen und gedeihen sehr gut mit dem sonnenanlogen Kunstlicht.

Elektrosmog und Licht im Alltag

Sonntag, 28. Februar 2010

Gib es Licht ohne Elektrosmog?

Ja, das Licht einer Kerze, einer Petroleumlampe oder das Licht eines offenen Feuers.

Kerze100x661 in
Bei jedem mit Netzspannung erzeugtem Kunstlicht entsteht immer auch mehr oder weniger Elektrosmog. Das gilt auch für alle anderen elektrischen Geräte, z. B. Fernseher, Herd, PC, Kaffeemaschine, Kopierer, Kasse  usw. usw… Es sei denn, die Geräte oder Leuchten sind geschirmt.

Was wir häufig nur so als Elektrosmog bezeichnen läßt sich in mindestens drei Bereiche unterteilen. Die Untergliederung erfolgt in elektrische Wechselfelder, magnetische Wechselfelder und hochfrequente Felder.

Elektrische Wechselfelder entstehen überall dort, wo eine elektrische Spannung anliegt. Also z. B. besteht ein elektrisches Wechselfeld um jedes an den Stromkreis angeschlossene Elektrokabel – auch wenn kein Verbraucher (z. B. eine Glühlampe) angeschlossen ist. Diese Felder lassen sich relativ einfach abschirmen.

Magnetische Wechselfelder entsehen überall dort, wo durch ein Elektrokabel oder Gerät ein Strom fließt, das heißt konkret: wo ein Verbraucher (Glühlampe, Radio usw.) angeschlossen und in Betrieb ist. In diesem Moment können wir nun 2 Arten von Elektrosmog feststellen. Zum elektrtischen Wechselfeld kommt durch den Stromverbrauch noch das magnetische Wechselfeld hinzu. Diese magnetische Wechselfeld ist um so stärker, je mehr Strom fließt. Bei einer 100 Watt Glühlampe entsteht also ein stärkeres magnetisches Wechselfeld als wenn Sie nur eine 25 Watt Glühlampe angeschlossen hätten. Diese Felder lassen sich nur sehr schwer abschirmen.

Als 3. Art von Elektrosmog können wir die hochfrequenten Wechselfelder feststellen. Diese entsehen zum Beispiel durch Mikrowellengeräte, Schnurlos-Telefone, Handy´s, WLAN usw. . Diese erzeugen Frequenzen im Gigahertz-Bereich. Auch die Energiesparlampen mit einem EVG (elektronischen Vorschaltgerät) erzeugen Hochfrequenz, jedoch im Kilohertz-Bereich. Auch die hochfrequenten Wechselfelder lassen sich relativ einfach abschirmen.

Was kann man gegen Elektrosmog tun?
Der beste Schutz ist die Vermeidung von Elektrosmog. Auf Handy und Schnurlos-Telefon kann man vielleicht noch verzichten aber auf die elektrischen Geräte im Haushalt? …. wohl kaum. Wer will schon seine Speisen wieder auf einem offenen Feuer kochen? Deshalb gilt es die Belastungen durch diese Strahlungen so gering wie möglich zu halten.

Da wir heute in unserer hoch technisierten Welt täglich überall mit elektrisch betriebenen Geräten zu tun haben, bleibt uns deshalb nur zu überlegen:  Wie können wir den Elektrosmog reduzieren? Nutzen Sie geschirmte Leuchten sowie geschirmte Kabel und Mehrfachsteckdosen. Weitere Gedanken zu dem Thema finden Sie in meinem Artikel “Licht mit wenig Elektrosmog “.

Die wichtigste Maßnahme gegen Elektrosmog ist meiner Meinung nach jedoch ein entstörter Schlafplatz! Tagsüber können wir uns den Belastungen durch Elektrosmog nicht entziehen. Ob im Auto, am Schreibtisch, am Herd, an der Kasse im Supermarkt usw., überall bewegen wir uns mehr oder weniger in Elektrosmogfeldern.  Deshalb ist es wichtig einen entstörten Schlafplatz zu haben. Dann hat Ihr Körper die Gelegenheit während eines erholsameren Schlafes die Belastungen des Tages abzubauen und zu regenerieren. Übrigens:  Auch bei Bewegung in der freien Natur baut der Körper Strahlungsbelastungen ab.

Wenn der Körper auch nachts in einem Elektrosmogfeld ruht, kann er sich nicht richtig regenerieren. Ständige Müdigkeit und Leistungsabfall können die Folgen sein. Außerdem kann es langfristig sogar zu Therapieresistenzen kommen – Medikamente wirken nur kurz oder gar nicht mehr usw.

Mein Tipp:  Ziehen Sie auf jeden Fall zur Entstörung Ihres Schlafplatzes einen Fachmann (Baubiologen, Geopatholgen etc.) hinzu. Ein Elektriker kann zwar z. B. kompetent einen Netzfreischalter einbauen aber meistens nicht die Wirksamkeit überprüfen.

Häufige Fragen zum Vollspektrumlicht (FAQ)

Sonntag, 21. Februar 2010

Frage: Kann ich Vollspektrumlicht bzw. vollspektrale Leuchtmittel überall einsetzen?

Grundsätzlich ja! In allen Arbeitsbereichen bewirkt es u.a. ein sehr natürliches und ermüdungsfreies Sehen zur Unterstützung unserer Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Außerdem verbessert Vollspektrumlicht damit gleichzeitig die Arbeitsbedingungen bzw. die Ergonomie.

Auch im Wohnbereich eignet es sich hervorragend zur Beleuchtung. Lediglich im Wohnzimmer rate ich immer etwas zu einem überlegten Einsatz. Im Wohnzimmer mögen die meisten Menschen eine eher gemütliche Atmosphäre und die ist mit vollspektralem Licht nicht so leicht zu erreichen. Dort empfehle ich deshalb, die vorhandene Beleuchtung durch Vollspektrumlicht zu ergänzen, zum Beispiel in Ihrer Steh- oder Leseleuchte. Damit schaffen Sie an diesem Platz eine mit schönem klarem Licht ausgeleuchtete Umgebung (z.B. zum Lesen oder Handarbeiten usw.), während in der Sitzecke das warme und gemütliche Licht die Amosphäre bestimmt. Es soll Ihnen ja auch gefallen und Sie sollen sich damit wohlfühlen!

In allen anderen Räumen (Küche, Kinderzimmer, Hausarbeitsraum, Werkstatt, Büro, Hobbyraum usw.) werden Sie bei einer Komplettausleuchtung mit vollspektralem Licht sehr zufrieden sein.

Frage: In meiner Tischleuchte ist ein Aufkleber mit “max. 60 Watt” angebracht. Darf ich trotzdem eine vollspektrale Energiesparlampe mit 100 Watt Helligkeit eindrehen?

Ja, das ist problemlos möglich. Die vollspektrale Energiesparlampe mit 100 Watt Helligkeit hat einen tatsächlichen Verbrauch von nur 20 Watt, also viel weniger als 60 Watt! Das Schild “max. 60 Watt” hat den Hintergrund, dass stärkere Glühlampen als die mit 60 Watt auch viel heißer werden und damit die Gefahr des Schmelzens von Kunststoffteilen, z.B. der Ummantelung des Anschlusskabels, sehr groß ist. Das würde wiederum zu einem Kurzschluss und eventuell sogar zu einem Brand führen. Da die vollspektralen Energiesparlampen längst nicht so heiß werden wie Glühlampen, selbst die 23 Watt-Ausführung nicht, bestehen KEINE Bedenken, in eine Leuchte mit der Begrenzung “max. 60 Watt” sogar die 23 Watt vollspektrale Energiesparlampe einzusetzen.

Frage: Kann ich meine alten Leuchtstoffröhren einfach durch die neuen vollspektralen Röhren ersetzen oder muss ich dabei etwas beachten?

Ja, Sie können grundsätzlich einfach die alten Leuchtstoffröhren durch die neuen vollspektralen Leuchtstoffröhren ersetzen.

Technische Änderungen an Ihrer Leuchte sind NICHT erforderlich!

Frage: Gibt es einen Unterschied zwischen Tageslicht und Vollspektrumlicht?

Ja, und der ist ganz deutlich, denn in der Lichttechnik wird der Begriff Tageslicht für ein Licht mit mehr als 5000 Kelvin Farbtemperatur verwendet. Man kann Tageslicht auch mit wenigen Farben (z.B. mit 3 Farben wie bei den Dreibandenlampen/-röhren) mischen, während Vollspektrumlicht nicht nur mit der Lichtfarbe dem Tageslicht entspricht, sondern auch das volle Spektrum des Sonnenlichts (vom UV-Bereich über die Regenbogenfarben bis zum Infrarot-Bereich) enthält. Die Zusammensetzung macht den Unterschied!

Frage: Was heißt “Lebensdauer” bei einer Leuchtstoffröhre oder Energiesparlampe?

Die europäischen Hersteller haben sich darauf geeinigt, dass eine Leuchtstoffröhre kaputt gilt, wenn sie nur noch weniger als 70 % ihrer Helligkeit abgibt. Praktisch kann sie noch viele tausend Stunden leuchten! Vorsicht ist bei nichteuropäischen Herstellern geboten. Wie außereuropäische Hersteller die Lebensdauer definieren ist uns nicht bekannt.

Frage: Ist in den Vollspektrum-Energiesparlampen und Röhren Quecksilber enthalten?

Ja, das ist zur Zeit leider unumgänglich. In jeder Energiesparlampe und Leuchtstoffröhre ist heute etwas Quecksilber enthalten. Dieses kann jedoch NICHT durch das Glas entweichen! Die europäischen Hersteller haben sich auf eine Höchstgrenze von 5 mg je Leuchtmittel geeinigt. Wie weit sich die asiatischen Hersteller daran halten ist uns nicht bekannt. Unser Hersteller (Deutschland) teilt uns mit, dass je Leuchtmittel durchschnittlich nur 3,5 mg Quecksilber enthalten sind. Wie gefährlich ist Quecksilber (PDF).

Frage: Kann man die vollspektralen Energiesparlampen in jede vorhandene Leuchte einsetzen?

Grundsätzlich ja, wenn die Vollspektrum-Energiesparlampe von den Abmessungen in Ihre Leuchte reinpasst. Wenig Sinn macht es jedoch Vollspektrumlampen in geschlossene Leuchten einzusetzen. Wenn also die Energiesparlampe komplett von einem Glas- oder Kunststoffgehäuse umschlossen ist, werden zumindest  die UV-Anteile weggeschnitten, kommen also nicht mehr raus.  Zum Beispiel: Bei einer mit Glaskugel umschlossenen Vollspektrum-Sparlampe kommt so gut wie keine UV mehr in den Raum. Sicher werden auch einige Farbanteile weggefiltert. In solch einer Leuchte bringt der Einsatz einer Vollspektrumlampe nur noch geringer Vorteile.

Frage: Wovon hängt die Lebensdauer einer Energiesparlampe ab?

Es sind mehrere Faktoren, welche die Lebensdauer von Energiesparlampen beeinflussen. Eine erhöhte Umgebungstemperatur, z.B. durch enge Gehäuse,  verkürzt die Lebensdauer einer Energiesparlampe. Optimale Lebensdauer erreichen  Energiesparlampen beim aufrecht stehenden Betrieb und ausreichender Luftzirkulation. Auch sehr häufiges Schalten verkürzt die Lebensdauer. Für unsere Vollspektrum-Sparlampen weist der Hersteller 30.000 Schaltungen  aus. Außerdem hat das Vorschaltgerät Einfluss auf die Lebensdauer. Die besten Ergebnisse erzielt man mit Warmstart-EVG, die auch bei unseren vollspektralen Sparlampen eingesetzt werden.

Frage: Warum sind Energiesparlampen beim Start immer erst dunkel und werden nach einiger Zeit heller?

Das liegt an der Betriebstemperatur. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren haben ihre optimale Helligkeit bei 40-50 Grad. Beim Einschalten hat das Leuchtmittel nur Raumtemperatur und braucht etwas Zeit, um auf die Betriebstemperatur zu kommen.

Dann haben alle Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen die optimale Helligkeit.

Das gilt übrigens auch für Leuchtstoffröhren. Bei denen fällt das durch die gestreckte Bauform nur nicht so deutlich auf.

Frage: Welche Vorteile hat der Einsatz von elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) gegenüber den konventionellen Vorschaltgeräten (KVG)?

EVG bieten gleich mehrere Vorteile. Einerseits haben die Leuchtstoffröhren eine deutlich höhere Lebensdauer (50 % und mehr). Außerdem reduziert sich der Energieverbrauch deutlich und der wichtigste Vorteil für uns Menschen. Das mit EVG erzeugte Licht ist flimmerfrei und damit noch mal weniger anstrengend.

Frage: Kann man eine Leuchte vorhandenem KVG auf EVG umrüsten und lohnt sich das?

Eine Umrüstung ist technisch kein Problem. Das Umrüsten alter Leuchten von KVG-Steuerung auf EVG-Steuerung lohnt sich nur, wenn sich die Leuchte und die Fassungen technisch in einwandfreiem Zustand befinden. Zu den Kosten für das EVG (ca. 30 €) kommt noch die Arbeitszeit von ca. 20-30 Minuten,  da die interne Verkabelung der Leuchte geändert werden muss.

Frage: Braucht man für Vollspektrumröhren ein besonderes Vorschaltgerät?

Nein, unsere Vollspektrumröhren funktionieren mit allen üblichen Vorschaltgeräten. Die beste Lichtqualität erzielt man jedoch mit elektronischen Vorschaltgeräten (kurz EVG), da diese ein flimmerfreies Licht erzeugen und gleichzeitig energiesparend arbeiten.