Artikel-Schlagworte: „Winterdepressionen“

Hinweise zu Lichttherapiegeräten

Montag, 11. Juli 2011

Schon gewußt?  Die meisten Lichttherapiegeräte (ich schätze über 90 %) arbeiten mit ganz gewöhnlichen Leuchtstoffröhren! Lichttherapiegeräte sind einfach nur besonders lichtstarke Leuchten. Nach dem Motto: Viel Licht hilft auch viel. Im Prinziip ist das auch richtig.

Was ist die Ursache für Winterdepressionen?  Bei Winterdepressionen handelt es sich in der Regel einfach um Sonnenmangel. Das Sonnenlicht steuert über unsere Augen viele Körperfunktionen und Hormone. Auch die Umschaltung vom Melatonin (ugs. Schlafhormon) zum Serotonin (ugs. Aktivitätshormon) wird mit Licht, genauer Sonnenlicht, über die Augen gesteuert. Fehlt das natürliche Sonnenlicht, z.B. im November (brrrr….), fühlen sich viele Menschen matt und antriebslos – die Sonne fehlt.

Für die Behandlung mit den handelsüblichen Lichttherapiegeräten werden üblicherweise Helligkeiten von 5.000 – 10.000 Lux empfohlen. Das funktioniert auch. Nutzt man jedoch Lichttherapiegeräte mit Vollspektrumlicht kann man häufig auch mit deutlich weniger Helligkeit (2.000 – 5.000 Lux) ähnlich unterstützende Wirkungen erzielen.

Außerdem gibt es auch besondere Lichttherapiegeräte, wie z.B. das Saul-Biolicht-System (ehemals Wendel-Biolicht-System).

SaulBiolicht in

Bei diesem hervorragende Lichtgerät werden Vollspektrumröhren eingesetzt. Das an sich ist schon unüblich. Darüber hinaus bietet es noch die Farbveränderung der aufgehenden Sonne.  Es beginnt beim Einschalten mit Morgenrot, verändert sich dann zur goldfarbenen Vormittagssonne, um dann zur hellen weißen Mittagssonne zu wechseln. Diese Farbveränderung unterstützt zusätzlich z.B. gegen Winterdepressionen. Mit diesem speziellen Lichttherapiegerät wurden bereits tolle Erfolge bei unterschiedlichsten Gesundheitsstörungen erreicht.

Grundsätzlich empfehlen wir beim Einsatz unserer Lichttherapiegeräte eine sanfte Methode. Wir sehen das dabei verwendete Vollspektrumlicht gleichzeitig auch als Wohlfühllicht zru Verbesserung der allgemeinen Stimmung bei Sonnenmangel. In vielen Fällen von Winterdepressionen erzielt man damit die gleiche Wirkung wie mit der “harten Methode”, bei der man sich 30 Minuten vor ein starkes 5 – 10.000 Lux helles Lichtgerät setzen soll. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, rufen Sie mich an.

Was muss ich über Vollspektrumlicht wissen?

Montag, 22. Februar 2010

oder

Was ich schon immer über Vollspektrumlicht wissen wollte.

Mit Vollspektrumlicht wird das Ziel verfolgt, in der Zusammensetzung möglichst nah an das  Sonnenlicht heranzukommen. Damit kommen die frische natürliche Helligkeit und ganz nebenbei auch die positiven Wirkungen des Sonnenlichts in unsere Räume.

Vollspektrales Licht enthält annähernd die Spektralanteile des Sonnenlichts. Wir finden darin das Spektrum vom UV-B, UV-A , die 7 Regenbogenfarben bis hin zum Infrarot-Bereich.  Vollspektrumlicht ist heutzutage das beste Kunstlicht, welches auch viele Vorteile des Sonnenlichts bietet. Es kann die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit der Menschen unterstützen. Natürlich gutes Sehen, zum Beispiel von Farben, Kontrasten sowie räumliches Sehen und eine deutlich geringere Belastung der Augen kann jeder sehr schnell für sich feststellen. Weniger müde und damit  längere Konzentration sind weitere Merkmale des Vollspektrumlichts. Hinzu kommt, dass es unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit unterstützen kann. Der Stoffwechsel wird beschleunigt, Hormone werden gesteuert, baut  Stress ab, steigert die Abwehrkräfte des Körpers usw.. Vollspektrales Licht  wird beispielsweise auch sehr erfolgreich gegen Depressionen,  Winterdepressionen (SAD oder auch Winterblues) und Hauterkrankungen (z.B. Schuppenflechte) eingesetzt. Leider setzt die heutige Medizin lieber auf Pillen und Salben als auf einfache und meist natürlichere  Heilmethoden.

Es gibt viele Bezeichnungen für Vollspektrumlicht. Egal wie Sie es nennen, ob Biolicht, Biolight, True-Light, Naturlicht oder gesundes Licht, alle Begriffe meinen dasselbe: ein Licht , welches der Qualität von Sonnenlicht sehr nahe kommt!

Der Begriff Tageslicht ist da leider nicht aussagekräftig, denn er meint nur die Lichtfarbe. Das ist für Laien eher verwirrend. In der Lichttechnik wird der Begriff Tageslicht für ein Licht verwendet mit mehr als 5000 Kelvin Farbtemperatur. Zum Vergleich: eine Glühlampe hat 2700 Kelvin. Leider gibt die Farbtemperatur keine Auskunft über die Zusammensetzung des Licht.  Denn man kann z.B. 5800 Kelvin mit den üblichen 3 Farben mischen oder auch, wie beim Vollspektrumlicht, mit den 7 Regenbogenfarben, UV und Infrarot.

Um den Unterschied in der Zusammensetzung des Lichts zu erkennen, braucht man ein Spektroskop. Unser Auge kann den Unterschied leider nicht erkennen. Das ist genauso so wie bei einer Tomate: man sieht es ihr nicht an, ob es sich um eine schmackhafte und energiereiche Freilandtomate oder um eine fade energiearme Gewächshaustomate handelt.

Leider findet man in Angeboten von Lampen und Leuchten auch immer wieder die Beschreibung „sonnenähnliches Licht“. Was damit eigentlich gemeint ist wird nicht näher beschrieben. Ist damit nur die Farbe des Lichts (Lichtfarbe) gemeint oder auch die Zusammensetzung des Lichts – oder gar beides? Vielleicht ist diese ungenaue Angabe aber auch gewollt, um den Eindruck eines besonders guten Lichts zu vermitteln. Oder handelt es sich schlicht um Unkenntnis des Anbieters? Solche Angaben lassen zumindest eine gewisse Unsicherheit beim Leser zurück. Schade.

Ergo: Aufgepasst beim Kauf von Vollspektrumlampen und lieber den Fachmann fragen, z.B. von www.natur-nah.de, damit Sie ganz sicher sein können auch wirklich eine „Freilandtomate“ bzw. echte Vollspektrumlampe zu erhalten.